Intensivtraining in Traunstein

Intensivtraining in Traunstein

Intensivtraining in Traunstein Der Einladung der Rettungshundestaffel Traunstein folgten wir gerne und so fand unser jährliches Intensivtraining bei sommerlich heißen Temperaturen, um die 40 Grad, im befreundeten Landkreis statt. Nach Aufbau der Zelte und sonstigen Übernachtungsmöglichkeiten am Freitagabend gab es beim gemeinsamen Grillen jede Menge Zeit zum Erfahrungsaustausch, gegenseitigem Kennenlernen und Einteilung in die einzelnen Trainingsgruppen. Der Abend fand seinen Abschluss am gemütlichen Lagerfeuer, das nebenbei die einzigen Plagegeister des Wochenendes von uns fernhielt, die winzigen, lästigen Stechmücken.

Der Einladung der Rettungshundestaffel Traunstein folgten wir gerne und so fand unser jährliches Intensivtraining bei sommerlich heißen Temperaturen, um die 40 Grad, im befreundeten Landkreis statt.

Nach Aufbau der Zelte und sonstigen Übernachtungsmöglichkeiten am Freitagabend gab es beim gemeinsamen Grillen jede Menge Zeit zum Erfahrungsaustausch, gegenseitigem Kennenlernen und Einteilung in die einzelnen Trainingsgruppen. Der Abend fand seinen Abschluss am gemütlichen Lagerfeuer, das nebenbei die einzigen Plagegeister des Wochenendes von uns fernhielt, die winzigen, lästigen Stechmücken.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück war dann Aufbruch in die jeweiligen Trainingsgebiete. Auch hier hatten sich die Traunsteiner Kollegen richtig ins Zeug gelegt und tolle Aktionen geplant. Für jeden bestand die Möglichkeit, das für ihn Wichtige mit seinem Hund zu trainieren (vom Anfänger bis zum Prüfungshund – an alle war gedacht) und darüber hinaus Situationen zu üben, die für den Einsatz von großer Relevanz sind, in einem normalen Training aber mit enormen Aufwand verbunden sind, z.B. das Auffinden einer Person, die sich zwischen den Bäumen in luftiger Höhe befand und bei Erfolg des Hundes, diesen auch aus erhöhter Position bestätigte.
Nach einem erfrischendem Abtauchen in der Traun (14 Grad Wassertemperatur – nur was für ganz Harte) durften wir unser Wissen noch bei einem Orientierungslauf unter Beweis stellen. Für manche stellte sich dies als echte Herausforderung dar.

Der Sonntag hielt einen weiteren Höhepunkt für uns bereit! Die Feuerwehr Traunstein hatte angeboten uns aus luftiger Höhe (32 Meter) mit den Hunden abzuseilen. Nach einem deftigen Weißwurstfrühstück ging es ans Werk. Einige Hundeführer waren hier schon sehr routiniert, anderen wiederum war ihre Aufregung vor der ersten Abseilübung deutlich anzumerken. Mitgemacht und damit auch ein gutes Stück Mut bewiesen haben aber alle und nehmen wieder ein neues Stück Erfahrung mit in ihre Trainingsarbeit. Mit einer Führung durch die FFW Traunstein nahm das Intensivtraining sein Ende. Nach dem gemeinsamen Abbauen und aufräumen machte sich jeder auf den Weg nach Hause, im Gepäck viele gute Eindrücke von einem erlebnisreichen Wochenende.

Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals bei der Rettungshundestaffel Traunstein für die herzliche Aufnahme in eurem Kreis und das wunderbare Wochenende bedanken.

Samstag, 03.08.2013, 09:46

Kurz etwas zur Struktur des Roten Kreuzes

Der Kreisverband (KV) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Regensburg ist für die kreisfreie Stadt Regensburg und den Landkreis Regensburg zuständig. Der KV Regensburg gehört zum BRK Bezirksverband (BV) Niederbayern / Oberpfalz (NOp), einer von 5 BRK Bezirksverbänden. Das BRK ist der Landesverband (LV) Bayern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK, auch Generalsekretariat, kurz GS, genannt) und das wiederum ist die deutsche Vertretung der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung.
Im DRK gibt es 5 sogenannte Gemeinschaften: Bereitschaft, Wasserwacht, Bergwacht, Jugendrotkreuz und den Sozialen Dienst. Der Fachdienst Rettungshunde ist neben 8 weiteren den Bereitschaften zugeordnet. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung hat folgende 7 Grundsätze:
• Menschlichkeit
• Unparteilichkeit
• Neutralität
• Unabhängigkeit
• Freiwilligkeit
• Einheit
• Universalität

Das Training besteht bei uns aus 4 Sparten plus organisatorischer Themen

Fläche, Mantrailing, Trümmer, Wasser
Unser Flächentraining findet mittwochs 19 Uhr und samstags ab 13 Uhr an unterschiedlichen Orten statt und dauert jeweils zwischen 3 und 5 Stunden.
Trümmertrainings finden zu gesonderten Terminen statt, die normalerweise das Flächentraining nicht tangieren. Falls es Terminüberscheidungen gibt, fällt erfahrungsgemäß das Flächentraining aus. Es gibt auch Trümmertrainingseinheiten der Staffel Regensburg, zu denen alle Teams anstatt des Flächentrainings (Samstag ab 13 Uhr) anwesend sind.
Beim Mantrailing gibt es zusätzlich zu den kurzen Einheiten während des Flächentrainings einmal die Woche ein gesondertes Mantrailing Training. Dazu gibt es einen Plan, in dem abwechselnd jeder Hundeführer aus der Staffel einen Trail legt. Wie das legen eines Trails funktioniert und wer wann läuft, erfährst Du über den Ausbildungsleiter.
Beim Wassertraining gibt es gesonderte Termine zu denen benötigte Helfer separat eingeladen werden. Die Übungen zur Individualgeruchssuche finden eine halbe Stunde vor dem normalen Flächentraining statt. Zuschauer sind gerne willkommen. Helfer werden separat durch die Ausbildungsleitung eingeteilt.
Zu den organisatorischen Themen gehört unter anderem, das an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindende Teamgespräch. Das Teamgespräch dient der Besprechung von verschiedensten organisatorischen Themen, wie das Abstimmen von Terminen und das Durchführen von theoretischen Schulungsinhalten.

Trümmereinsätze bei Erdbeben

Ich möchte euch von unserem Aktivitäten im Iran berichten. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde. Morgens können auch imer Sommer die Scheiben am Auto gefroren sein. Bei unseren Ausbilungen wird man im Gästehaus des IRC Geländes in Soha (Bilder) untergebracht. Aktuell nehmen über 50 Rettungshundeführer des IRC an den Veranstaltungen teil und trainieren regelmäßig mit internationalen Teams, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Es werden im Iran fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde von hauptberuflichen IRC Mitarbeitern geführt. Und das ist auch schon einer der wohl bedeutendsten Unterschiede zu der Rettungshundearbeit im DRK. Es handelt sich um hauptberufliche Rettungshundeführer und nicht (zumindest noch nicht) um ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Hundeführer sind aus 24 von insgesamt 30 iranischen Provinzen immer wieder in Karaj und absolvieren immer wieder anstrengende Trainingsprogramme. Ziel ist es den Hundeführern immer wieder neue Ausbildungsinhalte zu zeigen und ihnen neben der Arbeit mit den eigenen Hunden, Techniken und Vorgehensweisen aud dem DRK für die Ausbildungsstruktur des IRC zu zeigen. Neben der Trümmer- und Flächenarbeit mit den Themengebieten Einsatztaktik, Opferarbeit und Ausbildungsstruktur gibt es immmer wieder auch neue Themengebiete die bedient werden sollen.