10-Jahresfeier München und Bezirksfachdienstlager Oberbayern 10. - 12.09.2010

10-Jahresfeier München und Bezirksfachdienstlager Oberbayern 10. - 12.09.2010

10-Jahresfeier München und Bezirksfachdienstlager Oberbayern 10. - 12.09.2010 Nach der Anreise am Freitag und der Errichtung des Zeltlagers wurden die Teams am Abend in den Wettbewerb eingewiesen. Hoch motiviert starteten um 8 Uhr morgens die ersten Teams, gleich nachdem sie von Denis fotografiert worden waren. Die erste Station wartete im Zeltlager: mehrere Puppen lagen regungslos am Boden und mussten per HLW reanimiert werden. Derartig vorbereitet ging es weiter zur nächsten Station. ... http://www.rettungshundestaffel-muenchen.de/

Nach der Anreise am Freitag und der Errichtung des Zeltlagers wurden die Teams am Abend in den Wettbewerb eingewiesen. Hoch motiviert starteten um 8 Uhr morgens die ersten Teams, gleich nachdem sie von Denis fotografiert worden waren. Die erste Station wartete im Zeltlager: mehrere Puppen lagen regungslos am Boden und mussten per HLW reanimiert werden. Derartig vorbereitet ging es weiter zur nächsten Station. Dort fanden die Teams ein fieses Szenario vor, welches vor allem den Einsatzleitern alles abverlangte: Ein Transporter war in einer Kurve ins Schleudern geraten, hatte dabei seine Ladung verloren und zwei Fußgänger schwer verletzt. An der nächsten Station rauchten dann nicht die Schuhsolen sondern die Köpfe – 6 Seiten mit Fragen aus den Bereichen Karte / Kompaß, Erste Hilfe Hund, Kynologie und Einsatzorganisation waren zu beantworten. Gestärkt und nach einem weiteren Fußmarsch kam endlich eine Station an der sich alle wieder auf sicherem Terrain fühlten: Flächensuche! 2 Personen waren in einem Waldstück verloren gegangen. Um die Schwierigkeit zu erhöhen wurden die Teams unter ziemlichen Zeitdruck gestellt, so dass in kürzester Zeit die Suchgebiete eingeteilt und losgesucht werden musste. Jetzt ging es endlich zurück zum Ausgangspunkt wo die letzte Station wartete: Dort gab es noch mal Spaß und damit die anderen auch was zu lachen hatten, fand diese Station direkt am Lager statt, so dass jeder zusehen konnte. Eine sehr gemeine Aufgabe war das Apportieren eines Wiener Würstchens. Leider waren diese derart glitschig, dass sie den meisten Hunden – natürlich unabsichtlich! - die Kehle hinunter rutschten und unwiederbringlich im Magen verschwanden! So gab es für diese Aufgabe nur in den seltensten Fällen volle Punktzahl… Besser ging es dann schon beim Sackhüpfen. Während sich die Hundeführer die Seele aus dem Leib hüpften mussten die Hunde abliegen. Ob diese aus Gehorsam brav liegen blieben oder weil sie vor Lachen kollabiert waren, wissen wir allerdings nicht so genau… Nachdem auch noch Leiterwagen fahren und ein Hindernisparcours bewältigt worden waren konnten die Teams aufatmen – die letzte Station war geschafft!

www.rettungshundestaffel-muenchen.de/

Wir wollen uns an der Stelle auch bei den Kameraden der Rettungshundestaffel des BRK München bedanken, die dieses Event hervorragende organisiert und durchgeführt haben.

Montag, 13.09.2010, 13:00

Kurz etwas zur Struktur des Roten Kreuzes

Der Kreisverband (KV) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Regensburg ist für die kreisfreie Stadt Regensburg und den Landkreis Regensburg zuständig. Der KV Regensburg gehört zum BRK Bezirksverband (BV) Niederbayern / Oberpfalz (NOp), einer von 5 BRK Bezirksverbänden. Das BRK ist der Landesverband (LV) Bayern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK, auch Generalsekretariat, kurz GS, genannt) und das wiederum ist die deutsche Vertretung der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung.
Im DRK gibt es 5 sogenannte Gemeinschaften: Bereitschaft, Wasserwacht, Bergwacht, Jugendrotkreuz und den Sozialen Dienst. Der Fachdienst Rettungshunde ist neben 8 weiteren den Bereitschaften zugeordnet. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung hat folgende 7 Grundsätze:
• Menschlichkeit
• Unparteilichkeit
• Neutralität
• Unabhängigkeit
• Freiwilligkeit
• Einheit
• Universalität

Das Training besteht bei uns aus 4 Sparten plus organisatorischer Themen

Fläche, Mantrailing, Trümmer, Wasser
Unser Flächentraining findet mittwochs 19 Uhr und samstags ab 13 Uhr an unterschiedlichen Orten statt und dauert jeweils zwischen 3 und 5 Stunden.
Trümmertrainings finden zu gesonderten Terminen statt, die normalerweise das Flächentraining nicht tangieren. Falls es Terminüberscheidungen gibt, fällt erfahrungsgemäß das Flächentraining aus. Es gibt auch Trümmertrainingseinheiten der Staffel Regensburg, zu denen alle Teams anstatt des Flächentrainings (Samstag ab 13 Uhr) anwesend sind.
Beim Mantrailing gibt es zusätzlich zu den kurzen Einheiten während des Flächentrainings einmal die Woche ein gesondertes Mantrailing Training. Dazu gibt es einen Plan, in dem abwechselnd jeder Hundeführer aus der Staffel einen Trail legt. Wie das legen eines Trails funktioniert und wer wann läuft, erfährst Du über den Ausbildungsleiter.
Beim Wassertraining gibt es gesonderte Termine zu denen benötigte Helfer separat eingeladen werden. Die Übungen zur Individualgeruchssuche finden eine halbe Stunde vor dem normalen Flächentraining statt. Zuschauer sind gerne willkommen. Helfer werden separat durch die Ausbildungsleitung eingeteilt.
Zu den organisatorischen Themen gehört unter anderem, das an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindende Teamgespräch. Das Teamgespräch dient der Besprechung von verschiedensten organisatorischen Themen, wie das Abstimmen von Terminen und das Durchführen von theoretischen Schulungsinhalten.

Trümmereinsätze bei Erdbeben

Ich möchte euch von unserem Aktivitäten im Iran berichten. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde. Morgens können auch imer Sommer die Scheiben am Auto gefroren sein. Bei unseren Ausbilungen wird man im Gästehaus des IRC Geländes in Soha (Bilder) untergebracht. Aktuell nehmen über 50 Rettungshundeführer des IRC an den Veranstaltungen teil und trainieren regelmäßig mit internationalen Teams, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Es werden im Iran fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde von hauptberuflichen IRC Mitarbeitern geführt. Und das ist auch schon einer der wohl bedeutendsten Unterschiede zu der Rettungshundearbeit im DRK. Es handelt sich um hauptberufliche Rettungshundeführer und nicht (zumindest noch nicht) um ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Hundeführer sind aus 24 von insgesamt 30 iranischen Provinzen immer wieder in Karaj und absolvieren immer wieder anstrengende Trainingsprogramme. Ziel ist es den Hundeführern immer wieder neue Ausbildungsinhalte zu zeigen und ihnen neben der Arbeit mit den eigenen Hunden, Techniken und Vorgehensweisen aud dem DRK für die Ausbildungsstruktur des IRC zu zeigen. Neben der Trümmer- und Flächenarbeit mit den Themengebieten Einsatztaktik, Opferarbeit und Ausbildungsstruktur gibt es immmer wieder auch neue Themengebiete die bedient werden sollen.