Regensburger Landkreislauf 2010

Regensburger Landkreislauf 2010

Regensburger Landkreislauf 2010 10 Hundeführer der Rettunghundestaffel und ihre vierbeinigen Kollegen bilden eine Laufstaffel beim Regensburger Landkreislauf und unterbieten ihre selbstgesteckte zeitliche Vorgabe um mehr als eine Stunde. „Da sind wir dabei“ – dachte sich die Rettungshundestaffel des BRK Regensburg – und nahm sofort das Training auf.Um beim ersten Regensburger Landkreislauf auch eine gute Figur abzugeben hieß es ab nun – wir treffen uns zum Lauftreff!

Beim Landkreislauf handelt es sich um einen Staffellauf, bei der der Spaß an erster Stelle steht, das Laufen wird zum Mannschafts- und Gemeinschaftserlebnis. Dabei treten Teams à 10 Personen an. Die Teammitglieder absolvieren nacheinander 10 Etappen von Wörth nach Lappersdorf (Etappenlänge zwischen 5 und 10 km). Die unterschiedlich anspruchsvollen und verschieden langen Teilabschnitte der Gesamtdistanz bieten dabei für jeden Läufer, entsprechend seinem Trainingsstand, die optimale Herausforderung. Damit dieser Lauf auch organisatorisch möglich war hatte Sabine die planerische Leitung übernommen. Ihrer guten Einteilung ist es zu verdanken, dass jeder Läufer und jede Läuferin pünktlich am richtigen Startpunkt war, von dort auch wieder abgeholt wurde (als Fahrer fungierten Sigrid und Julia) und somit ein gemeinsamer Zieleinlauf erfolgen konnte. Nach monatelangem Training war es dann endlich soweit. 10 Hundeführer hatten sich über Wochen hinweg immer wieder aufgerafft und gegenseitig motiviert nun galt es das vorgenommene Ziel einer Gesamtlaufzeit von neun Stunden und fünfzehn Minuten zu erreichen. Pünktlich um 9.00 Uhr fiel der Startschuss und Meta begab sich auf ihre Etappe nach Wiesent , begleitet von ihrer Hündin Emma. Den zweiten Teilabschnitt übernahm Florian mit Buster (7,9 km nach Bach), an dritter Stelle engagierte sich Johanna (bis Donaustauf – 9,9 km). Die Etappen 4-9 wurden von Hartmut mit Balu (nach Unterlichtenwald, 8,95 km), Bessie mit Emma (7 km bis Altenthann), Lucas mit Milka (6,5 km – Bernhardswald), Stefan (über 6,6 km nach Kürn – er sprang kurzfristig für Markus ein, der aufgrund einer Erkrankung – hatte linkes Nasenloch! - ausfiel), Michael mit Molly (8,5 km nach Regenstauf) und von Maria mit Moritz (5,1 km bis Regendorf) bewältigt. Als Schlussläuferin ging Isabel mit Aiko an den Start, sie musste die letzten 6,9 km von Regendorf nach Lappersdorf überwinden. Und tatsächlich, alle Hundeführer hatten ihre persönlichen Zielvorgaben verbessert und so konnte die Staffel eine volle Stunde eher gemeinsam ins Ziel einlaufen als angenommen. Die Strapazen hatten sich gelohnt, alle waren mit ihren Leistungen mehr als zufrieden und hatten wirklich ein sehr gutes Gemeinschaftsergebnis erzielt. Die Hunde hatten an der außergewöhnlichen Aktion übrigens auch ihren Spaß – und um ganz ehrlich zu sein, sie sahen im Ziel doch wesentlich fitter aus als ihre laufenden Frauchen und Herrchen.

Sonntag, 19.09.2010, 12:39

Kurz etwas zur Struktur des Roten Kreuzes

Der Kreisverband (KV) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Regensburg ist für die kreisfreie Stadt Regensburg und den Landkreis Regensburg zuständig. Der KV Regensburg gehört zum BRK Bezirksverband (BV) Niederbayern / Oberpfalz (NOp), einer von 5 BRK Bezirksverbänden. Das BRK ist der Landesverband (LV) Bayern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK, auch Generalsekretariat, kurz GS, genannt) und das wiederum ist die deutsche Vertretung der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung.
Im DRK gibt es 5 sogenannte Gemeinschaften: Bereitschaft, Wasserwacht, Bergwacht, Jugendrotkreuz und den Sozialen Dienst. Der Fachdienst Rettungshunde ist neben 8 weiteren den Bereitschaften zugeordnet. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung hat folgende 7 Grundsätze:
• Menschlichkeit
• Unparteilichkeit
• Neutralität
• Unabhängigkeit
• Freiwilligkeit
• Einheit
• Universalität

Das Training besteht bei uns aus 4 Sparten plus organisatorischer Themen

Fläche, Mantrailing, Trümmer, Wasser
Unser Flächentraining findet mittwochs 19 Uhr und samstags ab 13 Uhr an unterschiedlichen Orten statt und dauert jeweils zwischen 3 und 5 Stunden.
Trümmertrainings finden zu gesonderten Terminen statt, die normalerweise das Flächentraining nicht tangieren. Falls es Terminüberscheidungen gibt, fällt erfahrungsgemäß das Flächentraining aus. Es gibt auch Trümmertrainingseinheiten der Staffel Regensburg, zu denen alle Teams anstatt des Flächentrainings (Samstag ab 13 Uhr) anwesend sind.
Beim Mantrailing gibt es zusätzlich zu den kurzen Einheiten während des Flächentrainings einmal die Woche ein gesondertes Mantrailing Training. Dazu gibt es einen Plan, in dem abwechselnd jeder Hundeführer aus der Staffel einen Trail legt. Wie das legen eines Trails funktioniert und wer wann läuft, erfährst Du über den Ausbildungsleiter.
Beim Wassertraining gibt es gesonderte Termine zu denen benötigte Helfer separat eingeladen werden. Die Übungen zur Individualgeruchssuche finden eine halbe Stunde vor dem normalen Flächentraining statt. Zuschauer sind gerne willkommen. Helfer werden separat durch die Ausbildungsleitung eingeteilt.
Zu den organisatorischen Themen gehört unter anderem, das an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindende Teamgespräch. Das Teamgespräch dient der Besprechung von verschiedensten organisatorischen Themen, wie das Abstimmen von Terminen und das Durchführen von theoretischen Schulungsinhalten.

Trümmereinsätze bei Erdbeben

Ich möchte euch von unserem Aktivitäten im Iran berichten. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde. Morgens können auch imer Sommer die Scheiben am Auto gefroren sein. Bei unseren Ausbilungen wird man im Gästehaus des IRC Geländes in Soha (Bilder) untergebracht. Aktuell nehmen über 50 Rettungshundeführer des IRC an den Veranstaltungen teil und trainieren regelmäßig mit internationalen Teams, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Es werden im Iran fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde von hauptberuflichen IRC Mitarbeitern geführt. Und das ist auch schon einer der wohl bedeutendsten Unterschiede zu der Rettungshundearbeit im DRK. Es handelt sich um hauptberufliche Rettungshundeführer und nicht (zumindest noch nicht) um ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Hundeführer sind aus 24 von insgesamt 30 iranischen Provinzen immer wieder in Karaj und absolvieren immer wieder anstrengende Trainingsprogramme. Ziel ist es den Hundeführern immer wieder neue Ausbildungsinhalte zu zeigen und ihnen neben der Arbeit mit den eigenen Hunden, Techniken und Vorgehensweisen aud dem DRK für die Ausbildungsstruktur des IRC zu zeigen. Neben der Trümmer- und Flächenarbeit mit den Themengebieten Einsatztaktik, Opferarbeit und Ausbildungsstruktur gibt es immmer wieder auch neue Themengebiete die bedient werden sollen.