Orbiloc Dual Safety Light
Das Orbiloc Safety Light duerfte eines der stabilsten und flexibelsten Sicherheitslichter fuer Hunde auf dem Markt sein. Dank einer superstarken LED ist es bis zu 5km weit sichtbar.
Orbiloc Safety Light

H2O4K9 Flasche
H20 for K9 bietet eine leichte, stabile Flasche aus rostfreiem Edelstahl mit einem integrierten Napf aus Kunststoff. Der Deckel ist ergonomisch so geformt, dass der Hund bequem aus ihm trinken kann. Nach dem Trinken laesst sich der Rest des Wassers leicht aus dem Napf wieder in die Flasche zurueckfuellen.
H2O4K9 Flasche

Folgen Sie den Rettungshunden!

Facebook Twitter RSS

Einsatzübung Wüstenbruck - Probe für den Ernstfall

Einsatzübung Wüstenbruck - Probe für den Ernstfall Sonntagmorgen, 7.00 Uhr, 16° C – der kleine Parkplatz bei Wüstenbruck bei Ansbach ist voller Fahrzeuge, eine Menge Menschen in roten Einsatzuniformen des BRK tummeln sich auf dem Platz – Hundegebell. Was ist passiert? Nichts! :-) Heute ist eine Einsatzübung für die Rettungshundestaffeln Ansbach und Regensburg. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen der letzten Tage (teilweise weit über 30 °C) wurde entschieden, die Übung bereits zu dieser verhältnismäßig frühen Stunde beginnen zu lassen.

Unter möglichst realistischen Bedingungen sollte heute das Auffinden einer vermissten Person in einem weitläufigen Waldgebiet geübt werden. Da kein Einsatz wie der andere abläuft, sind solche Übungen enorm wichtig. Sie dienen einerseits dazu, die Koordination und Kommunikation zu fördern – helfen aber auch ein großes Stück weiter, wenn es um die Teambildung geht. Angefangen vom kleinen Einsatzteam (1 Hundeführer mit 1 bis 2 Helfern) bis hin zur kompletten Staffel. Und darüber hinaus, wie wieder einmal die sehr gute  Zusammenarbeit mit der Staffel aus Regensburg zeigt.

Es wurde angenommen, dass ein junger Mann nach einer abendlichen Feier im alkoholisierten Zustand den üblichen Nachhauseweg nicht mehr alleine finden konnte. Es war lediglich eine Stelle bekannt, an der er zuletzt gesehen wurde. Auf diese Stelle konzentrierten sich zunächst die Sucharbeit. Zu Beginn wurde eine Einteilung nach Team vorgenommen. Jeder Hundeführer bekam mindestens einen Helfer an die Hand, der dem Hundeführer sozusagen den Rücken freihalten sollte. Aufgaben des Helfers sind auch im echten Einsatz der Funkverkehr mit der Einsatzleitung und ggf. mit angrenzenden Teams sowie Orientierung im eigenen Suchgebiet zusammen mit dem Hundeführer. Es geht aber auch darum, sowohl den Hundeführer als auch seinen Hund zu beobachten und in gewisser Weise abzusichern. Denn der Hundeführer konzentriert sich während des Einsatzes zu 100% auf seinen Hund und ist in der Regel froh, wenn zwei zusätzliche Augen unterstützend dabei sind. Man bedenke auch Situationen, in welchen ein Hundeführer sich selbst verletzt und auf Hilfe angewiesen ist. In solchen Fällen ist es eine große Hilfe, wenn man nicht alleine unterwegs sein muss.

Nach der Teameinteilung wurde vom Ort des Verschwindens in einem vorgegebenen Radius das Suchgebiet parzelliert und den einzelnen Teams zugeordnet. Diese Teams suchten dann gezielt und strukturiert die einzelnen Bereiche ab. Sofern ein Gebiet durchsucht und kein Opfer gefunden wurde, hielt man Rücksprache mit der Einsatzleitung. Dann wurde ein neues Einsatzgebiet zugeordnet, auf der Karte ausfindig gemacht und dort weiter gesucht. Es war insgesamt eine sehr anspruchsvolle Suche, die sich bis um die Mittagszeit erstreckte. Kurz vor 12.00 Uhr kam dann die für alle erlösende Meldung “Vermisste Person gefunden”.

Alle waren erleichtert, denn die Hunde sind aufgrund der zwischenzeitlich ziemlich angestiegenen Temperaturen sowie der bis zu diesem Zeitpunkt vollbrachten Suchleistung doch ganz schön erschöpft. Nicht unbedingt physisch, aber aufgrund höchster Konzentration für Kopf und Nase.

Sonntag, 18.07.2010, 22:00