Schulbesuch: Rettungshundestaffel besucht Klasse 2b der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd

Schulbesuch: Rettungshundestaffel besucht Klasse 2b der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd

Schulbesuch: Rettungshundestaffel besucht Klasse 2b der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd Unterricht der ganz anderen Art konnten die Schüler der Klasse 2b der Landgraf Ulrich Schule in Pfreimd am Montag, 15.03.2010 erleben. Die BRK-Rettungshundestaffel Regensburg hatte ihren Besuch angesagt. Sechs Hundeführer und ihre vierbeinigen Kollegen stellten den 22 Kindern ihre Arbeit vor. Zunächst wollten die Kinder erfahren, wie aus einem „normalen“ Hund ein Rettungshund wird, welche Voraussetzungen der Hund mitbringen muss (eine gute Nase ist obligatorisch), ob jeder Hund ein Rettungshund werden kann (Schoßhunde?) und wie die Ausbildung aussieht.

Unterricht der ganz anderen Art konnten die Schüler der Klasse 2b der Landgraf Ulrich Schule in Pfreimd am Montag, 15.03.2010 erleben. Die BRK-Rettungshundestaffel Regensburg hatte ihren Besuch angesagt. Sechs Hundeführer und ihre vierbeinigen Kollegen stellten den 22 Kindern ihre Arbeit vor. Zunächst wollten die Kinder erfahren, wie aus einem „normalen“ Hund ein Rettungshund wird, welche Voraussetzungen der Hund mitbringen muss (eine gute Nase ist obligatorisch), ob jeder Hund ein Rettungshund werden kann (Schoßhunde?) und wie die Ausbildung aussieht. Was macht der Hundeführer und was ist das BRK? Auf eine Frage kamen 100 Folgefragen und schon bald war die muntere Schar damit beschäftigt wichtige Begriffe auf ein Plakat aufzuschreiben um sich die vermittelten Inhalte besser merken zu können.

Und dann – übernahmen die Hunde den Unterricht (der für die nächsten Übungen ins Freie verlegt wurde)! Über den Partner Hund wurde den Kindern erläutert, wie man richtig mit dem Lebewesen Hund umgeht (wie streichle ich richtig), was positive Bestätigung ist (warum bekommt der Hund Leckerlies), warum Gehorsam wichtig ist (von der Unterordnung zur Trickkiste), wie das Einsatzfahrzeug der Hunde von Innen aussieht (wo ist das Blaulicht und das Signal?) und wieso Verbellen bei der Suche ganz entscheidend ist (auch wenn man vor dem tiefen Gebell der Emma durchaus erschrecken kann). Die Kinder hatten die Möglichkeit mit den Hunden ganz eng auf Tuchfühlung zu gehen oder sie einfach mal an der Leine ein Stück zu weisen, sie durften sich suchen lassen und für´s Verbellen Leckerlies verteilen.

Nach etwas mehr als zwei Stunden waren sich alle einig – der Rettungshundetag in der Klasse 2b war ein voller Erfolg!

Hier noch ein paar Kinder-Aussagen:

  • „Ich will auch mal das werden was du machst“ (der Hundeführer-Nachwuchs ist also gesichert)
  • „Ich hab mich sogar getraut den Hund zu streicheln“ (Lucy nimmt auch den ängstlichsten Kindern ihre Hemmungen)
  • „der kann sogar ´ne Rolle“ (Charly begeisterte mit seinen Kunststücken)
  • „Ich will mich nicht suchen lassen“ – 5 Minuten später ging dieses Kind aus eigenem Antrieb in eine Suchgruppe und hat sich versteckt, Kommentar: „Ich hab gar keine Angst gehabt“! (spricht wohl für sich)
  • „Darf ich auch mal führen“
  • „Wo ist das Signalhorn?“ – er hat´s gefunden!
  • „Darf ich Emma noch mal bellen lassen?“
  • „Ich will das nächste Opfer sein!“
  • Frage: „Wer will noch mal?“ – Antwort: 22-faches „Ich!“
Freitag, 19.03.2010, 15:34

Kurz etwas zur Struktur des Roten Kreuzes

Der Kreisverband (KV) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Regensburg ist für die kreisfreie Stadt Regensburg und den Landkreis Regensburg zuständig. Der KV Regensburg gehört zum BRK Bezirksverband (BV) Niederbayern / Oberpfalz (NOp), einer von 5 BRK Bezirksverbänden. Das BRK ist der Landesverband (LV) Bayern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK, auch Generalsekretariat, kurz GS, genannt) und das wiederum ist die deutsche Vertretung der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung.
Im DRK gibt es 5 sogenannte Gemeinschaften: Bereitschaft, Wasserwacht, Bergwacht, Jugendrotkreuz und den Sozialen Dienst. Der Fachdienst Rettungshunde ist neben 8 weiteren den Bereitschaften zugeordnet. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung hat folgende 7 Grundsätze:
• Menschlichkeit
• Unparteilichkeit
• Neutralität
• Unabhängigkeit
• Freiwilligkeit
• Einheit
• Universalität

Das Training besteht bei uns aus 4 Sparten plus organisatorischer Themen

Fläche, Mantrailing, Trümmer, Wasser
Unser Flächentraining findet mittwochs 19 Uhr und samstags ab 13 Uhr an unterschiedlichen Orten statt und dauert jeweils zwischen 3 und 5 Stunden.
Trümmertrainings finden zu gesonderten Terminen statt, die normalerweise das Flächentraining nicht tangieren. Falls es Terminüberscheidungen gibt, fällt erfahrungsgemäß das Flächentraining aus. Es gibt auch Trümmertrainingseinheiten der Staffel Regensburg, zu denen alle Teams anstatt des Flächentrainings (Samstag ab 13 Uhr) anwesend sind.
Beim Mantrailing gibt es zusätzlich zu den kurzen Einheiten während des Flächentrainings einmal die Woche ein gesondertes Mantrailing Training. Dazu gibt es einen Plan, in dem abwechselnd jeder Hundeführer aus der Staffel einen Trail legt. Wie das legen eines Trails funktioniert und wer wann läuft, erfährst Du über den Ausbildungsleiter.
Beim Wassertraining gibt es gesonderte Termine zu denen benötigte Helfer separat eingeladen werden. Die Übungen zur Individualgeruchssuche finden eine halbe Stunde vor dem normalen Flächentraining statt. Zuschauer sind gerne willkommen. Helfer werden separat durch die Ausbildungsleitung eingeteilt.
Zu den organisatorischen Themen gehört unter anderem, das an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindende Teamgespräch. Das Teamgespräch dient der Besprechung von verschiedensten organisatorischen Themen, wie das Abstimmen von Terminen und das Durchführen von theoretischen Schulungsinhalten.

Trümmereinsätze bei Erdbeben

Ich möchte euch von unserem Aktivitäten im Iran berichten. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde. Morgens können auch imer Sommer die Scheiben am Auto gefroren sein. Bei unseren Ausbilungen wird man im Gästehaus des IRC Geländes in Soha (Bilder) untergebracht. Aktuell nehmen über 50 Rettungshundeführer des IRC an den Veranstaltungen teil und trainieren regelmäßig mit internationalen Teams, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Es werden im Iran fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde von hauptberuflichen IRC Mitarbeitern geführt. Und das ist auch schon einer der wohl bedeutendsten Unterschiede zu der Rettungshundearbeit im DRK. Es handelt sich um hauptberufliche Rettungshundeführer und nicht (zumindest noch nicht) um ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Hundeführer sind aus 24 von insgesamt 30 iranischen Provinzen immer wieder in Karaj und absolvieren immer wieder anstrengende Trainingsprogramme. Ziel ist es den Hundeführern immer wieder neue Ausbildungsinhalte zu zeigen und ihnen neben der Arbeit mit den eigenen Hunden, Techniken und Vorgehensweisen aud dem DRK für die Ausbildungsstruktur des IRC zu zeigen. Neben der Trümmer- und Flächenarbeit mit den Themengebieten Einsatztaktik, Opferarbeit und Ausbildungsstruktur gibt es immmer wieder auch neue Themengebiete die bedient werden sollen.