Orbiloc Dual Safety Light
Das Orbiloc Safety Light duerfte eines der stabilsten und flexibelsten Sicherheitslichter fuer Hunde auf dem Markt sein. Dank einer superstarken LED ist es bis zu 5km weit sichtbar.
Orbiloc Safety Light

H2O4K9 Flasche
H20 for K9 bietet eine leichte, stabile Flasche aus rostfreiem Edelstahl mit einem integrierten Napf aus Kunststoff. Der Deckel ist ergonomisch so geformt, dass der Hund bequem aus ihm trinken kann. Nach dem Trinken laesst sich der Rest des Wassers leicht aus dem Napf wieder in die Flasche zurueckfuellen.
H2O4K9 Flasche

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Eignungstest des BRK in Hassberge

Am Samstag den 04.04.2009 fand im Kreisverband Haßberge ein Eignungstest für 33 angehende BRK Rettungshunde mit ihren Hundeführern aus dem Landesverband Bayern satt.
Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich die Teams auf dem Vereinsgelände des VfH Wonfurt ein um sich den Anforderungen der Einstiegsprüfung für die Rettungshundearbeit zu stellen. Das Prüfungsteam Ines Dlugosch, Siggi Höfer und Erich Mock beobachteten und bewerteten die Zusammenarbeit der Hundeführer mit ihren angehenden Rettungshunden fair, sachlich und genau und gaben auch Hinweise und Anregungen für die weitere Ausbildung. Viele weit mit angereiste Angehörige und Staffelkollegen schauten zu und fieberten mit den Prüflingen den Ergebnissen entgegen.
Der Eignungstest wird am Beginn der Ausbildung zum Rettungshund abgelegt und gibt Aufschluss darüber, ob der Hund bzw. das Team für die Ausbildung geeignet ist. Mit bestandenem Test darf ein Hund zum Rettungshund ausgebildet werden, er ist auch Voraussetzung für die Zulassung zur Rettungshundeprüfung und gilt jeweils nur zusammen mit dem im Eignungstest führenden Hundeführer.
Für die spätere Sucharbeit muss ein Hund selbstsicheres und selbständiges Handeln mitbringen. Ein zuverlässig entwickeltes Sozialverhalten innerartlich wie auch gegenüber dem Menschen ist erforderlich. Der Hund wird in den einzelnen Testelementen mit verschiedenen Situationen, zu denen auch das Tragen durch eine fremde Person gehört konfrontiert und darf keine Unsicherheit oder gar Aggression zeigen. Aggressives Verhalten führt zum Ausschluss aus der Rettungshundearbeit.

Ein paar Bilder findet ihr hier oder hier.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die BRK Rettungshundestaffel Hassberge für die tolle Organisation.

Verhalten gegenüber einer Fremdpersonengruppe
Insgesamt fünf Fremdpersonen locken den Hund zu sich, füttern und spielen nacheinander mit dem Hund.


Verhalten bei optischen Umwelteinwirkungen
Hier wird beobachtet wie der Hund reagiert, auf: z.B. Tonne die auf ihn zurollt, schwebendes Tuch unter dem er mit seinem Führer durchlaufen muss, Schirm wird aufgespannt, eine humpelnde Person mit weiter, flatternder Kleidung geht auf ihn zu usw.


Spielen mit einem Gegenstand
Das Spiel mit einer Fremdperson soll zeigen, wie ausgeprägt der Spieltrieb vorhanden ist und ob er gern auf fremde Menschen zugeht.


Verhalten bei akustischen Einwirkungen
Im späteren Einsatzfall muss sich der Hund unbeeindruckt von akustischen Einwirkungen verhalten. Dies wird z.B. mit einem vorbei fahrenden und hupenden Auto, mit schallenden Schlägen auf eine Metalltonne oder durch eine laufende Motorsäge simuliert und beobachtet

Verhalten bei Feuer und Rauch
Der Hund darf sich von Feuer, Rauch und Hitzeausstrahlung nicht beeindrucken lassen.

Verträglichkeit mit anderen Hunden
Bei einer Anfahrt in ein Einsatzgebiet z.B. kann es vorkommen dass mehrere Hunde und Hundeführer auf engstem Raum zusammen transportiert werden müssen. Ebenso kommt es vor, dass die freilaufenden Rettungshunde im Einsatzgebiet angrenzende Flächen absuchen.

Gewandtheit
Begehen von unangenehmen Materialien z.B. Gitterrost, Folien oder Geröll. Kriechen durch eine Röhre und begehen einer 4 m langen Bohle gehören ebenso zu den Testelementen.



Die Testelemente waren in drei Bereiche auf den Trainingsflächen des Hundeplatzes eingeteilt, die in drei Gruppen mit jeweils elf Teams abgearbeitet wurden. Bei dem strahlenden Sonnenschein und den sommerlichen Temperaturen nicht nur für die „Spieler“ eine schweißtreibende Aufgabe.
Viele fleißige Helfer der Staffel Haßberge sorgten für einen reibungslosen Ablauf und für das leibliche Wohl aller Anwesenden war auch reichlich gesorgt.
Jäh wurde der Test dann von einem Sucheinsatz für die Staffeln des Leitstellenbereichs Schweinfurt unterbrochen. Mit einigen Umorganisationen und dem Einspringen einiger Zuschauer als „Spieler“ konnten der Test weiter und die Hundeführer in den Vermissteneinsatz im Raum Ebern eilen.
Bis auf zwei Ausnahmen konnten am Ende Ines Dlugosch, Siggi Höfer und Erich Mock den Teilnehmern gratulieren und in eine aufwendige, zeitintensive aber interessante Ausbildung zum Rettungshundeteam entlassen.

Montag, 06.04.2009, 09:00