Rettungshundeprüfung in Regensburg

Rettungshundeprüfung in Regensburg

Bei der Rettungshundeprüfung des BRK werden am 21. und 22. Februar in einem Waldgebiet westlich von Hagelstadt über 30 Hundeführer geprüft.
Die Prüfung muss jeder Rettungshundeführer alle 18 Monate wiederholen um seinen Einsatzstatus aufrecht zu erhalten.

Von den 33 Rettungshundestaffeln des BRK sind Hundeführer aus 15 Staffeln bei der Prüfung in Regensburg vertreten. Die Hunde und Hundeführer müssen bei einer Prüfung ihr theoretisches und praktisches Können aus

Bei der Rettungshundeprüfung des BRK werden am 21. und 22. Februar in einem Waldgebiet westlich von Hagelstadt über 30 Hundeführer geprüft.
Die Prüfung muss jeder Rettungshundeführer alle 18 Monate wiederholen um seinen Einsatzstatus aufrecht zu erhalten.

Von den 33 Rettungshundestaffeln des BRK sind Hundeführer aus 15 Staffeln bei der Prüfung in Regensburg vertreten. Die Hunde und Hundeführer müssen bei einer Prüfung ihr theoretisches und praktisches Können aus verschiedenen Bereichen unter Beweis stellen. Durch die Vielseitigkeit der Rettungshundearbeit müssen die Hundeführer nicht nur mit ihren Hunden sehr gut umgehen können, sondern auch Technisches Know How für Funk oder GPS erlernen.

Die Prüfung gliedert sich in vier Teile, die mit insgesamt vier Prüfungsgruppen am Samstag und Sonntag durchlaufen werden. Nach einem theoretischen Teil für die Hundeführer kommt ein sogenannter Verweistest, in dem die Hunde durch die beiden Prüfer sehr genau bei ihrer Anzeigearbeit kontrolliert werden. Als drittes müssen Hund und Hundeführer ihr Können im Bereich Gehorsam zeigen, bevor sie im Wald eine ca. 30.000 Quadratmeter große Fläche in maximal 20 Minuten abgesucht haben müssen. Interessierte Zuschauer melden sich bitte am Feuerwehrhaus in Hagelstadt ab 7 Uhr für die Vormittagsgruppe oder ab 12 Uhr für die Nachmittagsgruppe

Dienstag, 17.02.2009, 16:00

Kurz etwas zur Struktur des Roten Kreuzes

Der Kreisverband (KV) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Regensburg ist für die kreisfreie Stadt Regensburg und den Landkreis Regensburg zuständig. Der KV Regensburg gehört zum BRK Bezirksverband (BV) Niederbayern / Oberpfalz (NOp), einer von 5 BRK Bezirksverbänden. Das BRK ist der Landesverband (LV) Bayern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK, auch Generalsekretariat, kurz GS, genannt) und das wiederum ist die deutsche Vertretung der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung.
Im DRK gibt es 5 sogenannte Gemeinschaften: Bereitschaft, Wasserwacht, Bergwacht, Jugendrotkreuz und den Sozialen Dienst. Der Fachdienst Rettungshunde ist neben 8 weiteren den Bereitschaften zugeordnet. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung hat folgende 7 Grundsätze:
• Menschlichkeit
• Unparteilichkeit
• Neutralität
• Unabhängigkeit
• Freiwilligkeit
• Einheit
• Universalität

Das Training besteht bei uns aus 4 Sparten plus organisatorischer Themen

Fläche, Mantrailing, Trümmer, Wasser
Unser Flächentraining findet mittwochs 19 Uhr und samstags ab 13 Uhr an unterschiedlichen Orten statt und dauert jeweils zwischen 3 und 5 Stunden.
Trümmertrainings finden zu gesonderten Terminen statt, die normalerweise das Flächentraining nicht tangieren. Falls es Terminüberscheidungen gibt, fällt erfahrungsgemäß das Flächentraining aus. Es gibt auch Trümmertrainingseinheiten der Staffel Regensburg, zu denen alle Teams anstatt des Flächentrainings (Samstag ab 13 Uhr) anwesend sind.
Beim Mantrailing gibt es zusätzlich zu den kurzen Einheiten während des Flächentrainings einmal die Woche ein gesondertes Mantrailing Training. Dazu gibt es einen Plan, in dem abwechselnd jeder Hundeführer aus der Staffel einen Trail legt. Wie das legen eines Trails funktioniert und wer wann läuft, erfährst Du über den Ausbildungsleiter.
Beim Wassertraining gibt es gesonderte Termine zu denen benötigte Helfer separat eingeladen werden. Die Übungen zur Individualgeruchssuche finden eine halbe Stunde vor dem normalen Flächentraining statt. Zuschauer sind gerne willkommen. Helfer werden separat durch die Ausbildungsleitung eingeteilt.
Zu den organisatorischen Themen gehört unter anderem, das an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindende Teamgespräch. Das Teamgespräch dient der Besprechung von verschiedensten organisatorischen Themen, wie das Abstimmen von Terminen und das Durchführen von theoretischen Schulungsinhalten.

Trümmereinsätze bei Erdbeben

Ich möchte euch von unserem Aktivitäten im Iran berichten. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde. Morgens können auch imer Sommer die Scheiben am Auto gefroren sein. Bei unseren Ausbilungen wird man im Gästehaus des IRC Geländes in Soha (Bilder) untergebracht. Aktuell nehmen über 50 Rettungshundeführer des IRC an den Veranstaltungen teil und trainieren regelmäßig mit internationalen Teams, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Es werden im Iran fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde von hauptberuflichen IRC Mitarbeitern geführt. Und das ist auch schon einer der wohl bedeutendsten Unterschiede zu der Rettungshundearbeit im DRK. Es handelt sich um hauptberufliche Rettungshundeführer und nicht (zumindest noch nicht) um ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Hundeführer sind aus 24 von insgesamt 30 iranischen Provinzen immer wieder in Karaj und absolvieren immer wieder anstrengende Trainingsprogramme. Ziel ist es den Hundeführern immer wieder neue Ausbildungsinhalte zu zeigen und ihnen neben der Arbeit mit den eigenen Hunden, Techniken und Vorgehensweisen aud dem DRK für die Ausbildungsstruktur des IRC zu zeigen. Neben der Trümmer- und Flächenarbeit mit den Themengebieten Einsatztaktik, Opferarbeit und Ausbildungsstruktur gibt es immmer wieder auch neue Themengebiete die bedient werden sollen.