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Bommel rettet vermisstem Mann das Leben

Kraisdorf/Burgpreppach Rettungshündin Bommel ist die Heldin des Tages:
Mit ihrer feinen Spürnase hat die neuneinhalb Jahre alte Mischlingshündin am Donnerstagabend einen vermissten Mann im dichten Unterholz eines Waldes in der Nähe von Kraisdorf gefunden. Mischlingshündin "Bommel" von der BRK-Rettungshundestaffel Haßberge ist die Heldin des Tages. Sie fand am Donnerstagabend einen seit über 19 Stunden vermissten 48 Jahre alten Mann in einem Wald bei Kraisdorf und führte ihre Hundeführerin Brigitte Fiedler (kniend) zu dem Hilflosen. Über den Erfolg freuten sich auch (von links) BRK-Einsatzleiter Helmut Schroll sowie die ettungshundestaffel-Mitglieder Diana und Bianca Herz.

Der 48-Jährige war seit dem späten Mittwochabend vermisst worden, nachdem er von einem Angelausflug an die Baunach nicht nach Hause zurückgekehrt war. Wenige Minuten vor dem Abbruch einer groß angelegten Suchaktion hat Bommel den Mann dann gefunden lebend. Nach Erstversorgung durch einen Notarzt wurde er ins Krankenhaus Ebern eingeliefert. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Mehr Infos zu dem Einsatz

Erschienen im Ressort Hassberge am 24.10.2008 00:00

Den letzten Kontakt hatte der Vermisste, der in einem Ortsteil von Burgpreppach lebt, am Mittwoch, gegen 21.30 Uhr zu seiner Mutter, wie Reinhold Hauck, Einsatzleiter der Polizeiinspektion Ebern an Ort und Stelle, mitteilte. Demnach hatte der 48-Jährige vom Handy aus seine Mutter angerufen und mitgeteilt, dass er sich an der Baunach zum Angeln befinde. Danach brach der Kontakt ab. Versuche der Mutter, ihren Sohn in den darauffolgenden Stunden telefonisch zu erreichen, schlugen fehl.

Knapp 14 Stunden später, am Donnerstag, gegen 12.00 Uhr, meldete die Frau ihren Sohn bei der Polizei als vermisst. Nachdem die Polizei mehrere Überprüfungen vorgenommen hatte und an der Wohnung des Mannes niemand öffnete, wurde eine Suchaktion eingeleitet, an der auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und mehrere Hundeführer der Polizei beteiligt waren. Gegen 14.00 Uhr stießen die Beamten dann an der Baunach zwischen Kraisdorf und Frickendorf auf das Mofa des Vermissten. Es stand, nur wenige Meter vom Ufer entfernt, an einer Flussbiegung der Baunach in einer Wiese. Auch ein Anglersitz und zwei Angeln lagen dort. Ein Unglücksfall galt zu dieser Zeit als wahrscheinlich, da der 48-Jährige nach Angaben von Angehörigen als gesundheitlich angeschlagen gilt. Die Polizei musste zunächst also vom Schlimmsten ausgehen, zumal wenig später Leichensuchhund Gero von der Polizei unweit davon in der Baunach eine Witterung aufgenommen hatte. Um 16.15 Uhr schließlich wurde die Feuerwehr Ebern alarmiert. Sie sollte die Baunach nach dem Vermissten absuchen.

Allerdings stellte sich an Ort und Stelle heraus, dass die Baunach in dem betroffenen Bereich, zirka einen Kilometer nordwestlich von Frickendorf, zu tief ist, als dass die Einsatzkräfte mit ihren Wathosen hätte den Fluss absuchen können. Also wurde von einem Schlauchboot und vom Ufer aus mit Stangen der Grund und die Uferbereiche abgetastet erfolglos. 

Wenige Minuten, bevor die Suche am Abend abgebrochen und mit Tauchern der Bereitschaftspolizei am Freitagmorgen fortgesetzt werden sollte, kam die erlösende Nachricht: Der Vermisste wurde in einem Waldstück südlich von Kraisdorf lebend gefunden. Hündin Bommel von der Rettungshundestaffel des BRK-Kreisverbandes Haßberge hatte den 48-Jährigen mit ihrer feinen Nase gegen 17.30 Uhr aufgespürt und Hundeführerin Brigitte Fiedler zu dem Mann geführt. Er lag in dichtem Gestrüpp, etwa drei Meter von einem Ackerrand entfernt, im Wald.

Der Mann war ansprechbar und stark unterkühlt, er lag hilflos im Wald. Allerdings stellte sich sein Zustand zunächst als nicht lebensbedrohlich dar. Nach Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der Mann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Ebern gebracht. Hätte Hündin Bommel den 48-Jährigen nicht gefunden, er hätte die kalte Nacht zum Freitag vermutlich nicht überlebt. Insgesamt waren an der Suche nach dem Vermissten rund 25 Feuerwehrleute, 20 Einsatzkräfte des BRK und zehn Polizeibeamte beteiligt, dazu zwei Polizei- und acht BRK-Rettungshunde. Den Einsatz vor Ort leiteten Reinhold Hauck (Polizei), Kreisbrandinspektor Rudi Lübke (Feuerwehr) und Helmut Schroll (Rettungsdienst). 

Weshalb der 48-Jährige in die missliche Lage geriet, stand zunächst nicht fest. Sein Bruder sagte gegenüber der Neuen Presse, der 48-Jährige habe beim Telefonat am Vorabend mit seiner Mutter gesagt, er sei an der Baunach in der Dunkelheit auf zwei jugendliche Schwarzangler gestoßen, die er zur Rede habe stellen wollen. Dabei hätten die gebrochen Deutsch sprechenden jungen Leute geäußert, sie wollten Verstärkung holen und wiederkommen. Möglicherweise hatte der 48-Jährige daraufhin aus Angst das Weite gesucht und sich in der Dunkelheit verlaufen, bevor er erschöpft und hilflos zusammenbrach. Die Polizei wollte dazu am Donnerstagabend keine Angaben machen. Einsatzleiter Reinhold Hauck sagte, für eine Straftat gebe es bislang keine Anhaltspunkte. 

Samstag, 01.11.2008, 13:11