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Prüfung der Rettungshunde des BRK in diesen Tagen in Waldkraiburg

Stichwort: Rettungshunde

Von Boris Hillmann (BRK RHS Mühldorf)
Groß war das Interesse der Öffentlichkeit bei der landesweiten Prüfung der Rettungshunde des BRK in diesen Tagen in Waldkraiburg. Anlass für uns Ihnen noch einmal einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit dieser lebensrettenden Spürnasen zu ermöglichen und insbesondere die Flächen- und Trümmersuchhunde des BRK einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Flächensuchhunde -Person wird vermisst
Ein Kind ist seiner Erzieherin in den dunklen Wald entwischt und wird vermisst. Die Polizei und andere in der Lebensrettung tätige Organisationen sind alarmiert. Dichter Baumbewuchs erschwert den Rettern vom Boden, Wasser und aus der Luft die Sicht. Auch die Temperaturdifferenzen sind für die Wärmebildkamera des Polizeihubschraubers zu gering. Was kann man hier tun werden Sie sich sicher fragen, um das Kind schnell zu finden?
Dieser Fall aus der Praxis ist ein typisches Beispiel für die lebensrettende Arbeit der geprüften vierbeinigen Spürnasen, nämlich den Einsatz von in der Flächensuche ausgebildeten Rettungshundeteams.
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Noch was zum Schluss
An dieser Stelle möchten wir uns noch ganz herzlich bei der Rettungshundestaffel des BRK Mühldorf für die hervoragende Organisation bedanken.

Effektives Hilfsmittel
"Schließlich ist die Suche von vermissten Personen in schwer einsehbaren und unübersichtlichen Gelände die klassische Einsatzindikation für Flächensuchhunde des BRK. Sie stellen eine wirkungsvolle Ergänzung zur Suche aus der Luft, sowie zur Suche mit menschlichen Suchketten dar", betont der Fachdienstleiter für Rettungshunde beim BRK-Landesverband, Armin Dlugosch gegenüber unserer Onlineredaktion.

Parzellenprinzip
Das jeweilige Suchgebiet wird in der Regel vom Einsatzleiter der Rettungshundestaffeln in einzelne Abschnitte (Parzellen) eingeteilt, welche immer von zwei geprüften Teams zur eigenverantwortlichen Absuche abgesucht werden. Bei normalen Geländebedingungen rechnen die zweibeinigen Profis mit einem Quadratkilometer/ pro Stunde für die Suche.

"Wir können hierbei auf Erfahrungen von mehr als 25 Jahre zurückgreifen, schließlich werten wir auf Landesebene jeden einzelnen Einsatz aus. Wenn wir hilflose Personen mit Rettungshunden gefunden haben, befand sie sich fast immer ein bis drei Kilometer vom letzten bekannten Aufenthaltsort. Deshalb ziehen unsere Einsatzleiter auf der Karte zunächst einen Radius von ein bis drei Kilometer und lassen diesen gezielt absuchen", berichtet Dlugosch aus der Praxis."Haben wir keine weiteren Anhaltspunkte, dann nehmen wir als Ausgangspunkt den Wohnort der vermissten Person und legen die geeigneten Hilfsmittel zusammen mit der Einsatzleitung fest", so der Fachdienstleiter des BRK.
Bei Freiflächen ist dies, wenn verfügbar, der Hubschrauber, bei dicht bewohnten Gebiet Mannschaften, bei höherem Bewuchs sind Rettungshunde das wirksamste Hilfsmittel.

Trümmersuchhunde
Nicht nur das Hallenunglück in Bad Reichhall hat die Arbeit der Trümmersuchhunde in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Hier werden verschüttete Personen gesucht, geortet und geborgen.Es handelt sich um eine auf die Flächensuche aufbauende Arbeit - sozusagen ein Fall für Spezialisten.

Flächensuche Grundlage für diese Spezialisten
Deshalb müssen beim BRK vor der Trümmersuchprüfung diese Teams zwei erfolgreiche Flächenprüfungen absolviert haben.
In Folge der Ausbildung lernen die Rettungshunde hier nicht nur menschliche Witterung auszuarbeiten, sondern für die Suche nach verschütteten Personen die intensivsten Witterungsaustritte durch Bellen und zusätzlich durch Scharren anzuzeigen. Neben der Anzeige von lebender menschlicher Witterung wird also das konkrete Eindringverhalten antrainiert. Dies sind wichtige Hinweise zur Bergung die - je nach Tiefe der Verschüttung - nach jedem Meter Abtrag neu gearbeitet werden.

Arbeit im Doppelpack
"Unsere Teams arbeiten immer im Doppelpack. Nach jeder Anzeige durch Bellen oder Scharren des ersten Hundes schicken wir ein weiteres Suchteam. Wenn dieses zu demselben Ergebnis kommt, beginnen die Bergemaßnahmen", betont Armin Dlugosch.

Absicherung der Helfer
Wenn Gebäude eingestürzt sind, muss vermieden werden, dass die Helferinnen und Helfer selber verschüttet werden. "Um dies nach menschlichen Ermessen sicherzustellen, können wir als BRK speziell von der Universität Karlsruhe geschulte Schadensplatzberater an den Einsatzstellen den Einsatzleitungen anbieten", erklärt Fachdienstleiter Armin Dlugosch abschließend.

Donnerstag, 13.03.2008, 07:00