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Rettungshunde finden vermisste Frau

Hi,
Rettungshunde der BRK RHS Bad Kissingen konnten am Mittwoch den 28.11.2007 gegen 22.30 Uhr eine vermisste 82 Jährige Frau in einem Waldgebiet bei Ermershausen finden. Die Frau hatte sich bei einem Spaziergang in ein unübersichtliches, schwer begehbares Waldstück verlaufen. Sie wurde unverletzt aber mit schweren Unterkühlungen gefunden.

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die Kameraden und Kameradinnen der Rettungshundestaffel des BRK Bad Kssingen für die gute Arbeit.

 

MFG Markus

Artikel aus der Mainpost:


Große Suchaktion nach Seniorin mit glücklichem Ende


Mit starken Unterkühlungen ist in der Nacht zum Dienstag eine Frau aus Nürnberg in einem unwegsamen Waldstück in der Nähe der Holländer Mühle aufgefunden worden. Die ortsunkundige 82-Jährige war am Nachmittag zu einem Spaziergang aufgebrochen und hatte sich verlaufen. Dutzende Helfer suchten nach der Vermissten.

 

 Die 82 Jahre alte Frau hatte sich bei ihrem Sohn in Ermershausen zu Besuch aufgehalten. Die Nürnbergerin war gegen 15.45 Uhr am Ortsausgang von Ermershausen auf der Straße in Richtung Birkenfeld unterwegs, als sie nach dem Sägewerk letztmals gesehen wurde. Die körperlich noch relativ fitte, aber gelegentlich verwirrte Frau verlor offensichtlich bei ihrem Spaziergang die Orientierung und lief in ein schwer begehbares und schlecht einsehbares Waldstück im Bereich der Holländer Mühle.


Nachdem die Seniorin nach Einbruch der Dunkelheit immer noch nicht zu ihrem Sohn zurückgekehrt war, machten sich ihre Angehörigen Sorgen und verständigten die Polizei.
Es wurde eine groß angelegte Suchaktion in die Wege geleitet (wir berichteten im Internet darüber unter www.mainpost.de bereits ab Montagnacht). Bei der Suche wurde die Eberner Polizei durch ihre Kollegen aus benachbarten Inspektionen, von Kräften der Bereitschaftspolizei aus Würzburg und durch einen Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera unterstützt.
Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Ermershausen, Dippach und Birkenfeld. Im Einsatz war auch die Wehr aus Hofheim mit dem Lichtmast-Fahrzeug. Von der Rettungsleitstelle Schweinfurt wurden neben Notarzt und Rettungssanitäter auch Rettungshundestaffeln der Johanniter aus Schweinfurt und des Bayerischen Roten Kreuzes aus den Kreisverbänden Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld nach Ermershausen geschickt. Die Rettungshundestaffel des BRK-Kreisverbandes Coburg war bereits auf Anfahrt, konnte dann aber nach dem Auffinden der Person wieder umkehren.
Zahlreiche Einwohner aus Ermershausen, Birkenfeld und Dippach beteiligten sich ebenfalls an der Suche. Bis zu 180 Männer und Frauen, so berichteten Helfer vor Ort, waren auf den Beinen.
Koordiniert wurde der Großeinsatz vom Einsatzleitfahrzeug des Roten Kreuzes Haßberge, das vor dem Feuerwehrhaus in Ermershausen postiert wurde. Unter Zuhilfenahme modernster Technik, zum Beispiel mit computergestützten topografischen Karten, wurde das Gebiet zwischen Ermershausen und Birkenfeld in Quadranten gegliedert und diesen Feldern dann einzelne Such-Teams zu Fuß oder mit Fahrzeugen zugeteilt. Diesen Such-Teams mit Hundeführer seien jeweils auch ortskundige Feuerwehrmänner zugeteilt worden, berichtet Rudolf Franz, Kommandant der Ermershäuser Wehr.
Der guten Spürnase eines Hundes aus der Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes aus Bad Kissingen war es schließlich zu verdanken, dass gegen 22.30 Uhr die Suche vom Erfolg gekrönt war. Die Seniorin wurde mit starken Unterkühlungen in einem unwegsamen Waldgelände aufgefunden und sofort notärztlich versorgt. Anschließend wurde sie vorsorglich in ein Schweinfurter Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.

 

Die Frau wurde abseits der Wege in einer Rücke-Gasse in einem dichten, kaum zugänglichen Fichtenwald gefunden. Dies ist auch eine Erklärung, warum sie nicht von der Wärmebildkamera des Hubschraubers erfasst worden war, der über das Gebiet kreiste: eine Person, die sich nicht bewegt, kann von oben in einem dichten Nadelwald so gut wie nicht geortet werden - im Gegensatz zu einem lichten Laubwald, wo die Wärmestrahlung des menschlichen Körpers mit der Spezialkamera relativ leicht zu finden ist.
Auch einen Tag nach dem glücklichen Ende der Suchaktion ist dem Kommandanten Rudolf Franz die Erleichterung noch anzumerken. „Es waren sehr emotionale Momente, als bekannt wurde, dass die Frau gefunden worden ist." Es sei allen klar gewesen, dass die Vermisste bei den winterlichen Temperaturen in Lebensgefahr schwebte. Deshalb habe man auch nicht nachgelassen, weiter zu suchen. Auch nach Stunden habe man sich stets aufs Neue gegenseitig motivieren können.
Als sich dann die Anspannung löste, hätten sich viele Helfer in den Armen gelegen. Und der Sohn der glücklich wiedergefundenen Frau schüttelte bei der Abschluss-Besprechung jedem Helfer dankbar die Hand.

 

Freitag, 30.11.2007, 16:18