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Gasexplosion in Lehrberg

Hallo,
am Freitag morgen ist in Lehrberg bei Ansbach ein Haus bei einer Gasexploasion eingestürzt. Es waren Rettungshunde der BRK Rettungshundestaffeln Würzburg, Kitzingen und Ansbach sowie THW Rettungsunde aus Sulzbach-Rosenberg im Einsatz. Die 5 Rettungshundeteams des BRK wurden Freitag morgen kurz nach 9 alarmiert und waren bis Samstag morgen nach 3 Uhr abwechselnd im Einsatz.

Leider konnten die Helfer nur noch 5 Tote bergen.

Markus

Quelle: http://www.br-online.de/bayern-heute/artikel/0609/22-gasexplosion/index.xml

 

Lehrberg trauert um Explosionsopfer

Nach der Gasexplosion im mittelfränkischen Lehrberg mit fünf Toten und vielen Verletzten sind die Bergungs- und Aufräumarbeiten am Sonntag weitgehend abgeschlossen worden. Nun konzentrieren sich die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft auf die Unglücksursache. Mit Ergebnissen sei aber frühestens in ein paar Tagen zu rechnen.

Bei der Explosion eines Flüssiggastanks in einer Bäckerei waren am Freitagmorgen die 71-jährige Seniorchefin des Betriebs, deren 41-jähriger Sohn, ein 34-jähriger angestellter Bäcker, eine 34 Jahre alte Verkäuferin und eine 17-jährige Auszubildende ums Leben gekommen. Von den 16 Verletzten schweben noch immer zwei in Lebensgefahr.

 

Angehörige werden psychologisch betreut

Der Seniorchef der Bäckerei überlebte die Explosion schwer verletzt. Die Angehörigen der Toten werden psychologisch betreut. Der Sachschaden geht nach Polizeiangaben in die Millionen, die Aufräumarbeiten werden sich über Tage hinziehen. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber sprach an der Unglücksstelle den betroffenen Bürgern sein Mitgefühl aus. "Es ist erschreckend zu sehen, wie schnell so ein Unglück Leid über Familien bringen kann", sagte Stoiber. Man werde in der nächsten Woche im Kabinett darüber beraten, wie man den Familien und dem Ort helfen könne.

 

Blumen und Abschiedszettel

Mit Blumen am Unglücksort drückten die Bürger von Lehrberg am Wochenende ihre Anteilnahme aus. Fünf Sonnenblumen erinnerten an die fünf Opfer. Auf einem Zettel stand "Ohne euch wird Lehrberg nie wieder so sein, wie es einmal war." Der evangelische Pfarrer von Lehrberg, Rudolf Keller bemühte sich, den Bürgern Trost zu spenden. Das Unglück zeige, dass "das, was eben noch wie Gottes Segen aussah, schon im nächsten Moment in Schutt und Asche liegen kann". Aber Gott lasse nicht zu, dass die Menschen ohne Hilfe blieben, so Keller im Sonntagsgottesdienst.

 

Mehrere tausend Liter Flüssiggas

Die Feuerwehr war am Freitagmorgen gegen 8.00 Uhr alarmiert worden, weil Anwohner Gasgeruch festgestellt hatten. Als die Rettungskräfte die Tanks neben dem Gebäude inspizierten, ging einer der Behälter, die mit mehreren tausend Litern Flüssiggas gefüllt waren, in die Luft. Der Explosion folgte eine Stichflamme, die auf die Bäckerei übergriff. Der Feuerwehr gelang es, die Explosion eines zweiten Gastanks auf einem Lastwagen durch Kühlen zu verhindern. Nach Warnungen des Technischen Hilfswerks vom Samstag, wonach von dem Tank nach wie vor Explosionsgefahr ausginge, wurden mehrere umliegende Häuser geräumt. Nachdem ein Kran den Lkw aufgerichtet hatte, konnte jedoch dessen Tankstutzen abgedichtet und der Tank geleert werden.

 

Kreisbrandrat: Explosion ereignete sich während Reparatur

Laut dem Kreisbrandrat des Landkreises Ansbach, Walter Schwab, ereignete sich das Unglück nicht, wie bisher gemeldet, beim Befüllen eines Gastanks, sondern bei der Reparatur eines Behälters. Kurz nach Beginn der Arbeiten sei Gas ausgetreten. Die dadurch entstandene Propan-Wolke sei wenig später explodiert.

 

Sonntag, 24.09.2006, 19:51