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Arnsteiner Bahnhof ist eine Ruine

Arnsteiner Bahnhof ist eine Ruine, Tr?mmereinsatz f?r die Rettungshunde

Bei einem Gro?brand im ehemaligen Bahnhof von Arnstein wurden am Donnerstagabend nach Aussage der Polizei acht Bewohner verletzt. Sie mussten zum Teil in Spezialkliniken gebracht werden. Eine Bewohnerin wurde gestern noch vermisst. Ursache war nach ersten Erkenntnissen der Polizei vermutlich eine Gasexplosion. Das Geb?ude ist nur noch eine Ruine. Insgesamt waren rund 250 Rettungskr?fte im Einsatz.

18:36 Uhr: Eine Anwohnerin aus Arnstein teilt der Polizei ?ber Notruf mit, dass dort der ehemalige Bahnhof brenne. Kurz zuvor war ?rtlichen Zeugen zufolge ein lauter, dumpfer Knall zu h?ren gewesen. "Ich dachte, auf dem Truppen?bungsplatz in Hammelburg wird geschossen", berichtete ein Arnsteiner. Doch ein Feuerschein zeugte davon, dass der ehemalige Bahnhof brannte. Das erste und zweite Obergeschoss sowie das Dachgeschoss standen lichterloh in Flammen.

Die Polizei konnte bisher den Bericht eines Arnsteiners noch nicht best?tigen, wonach eine 83-j?hrige Bewohnerin im ersten Stock eine Gastherme oder einen Gasherd einschalten wollte und damit eine Explosion ausl?ste. Sie soll so schwer verletzt worden sein, dass sie mit einem Intensiv-Rettungsfahrzeug in eine Spezialklinik nach N?rnberg transportiert werden musste.

Kreisbrandinspektor Manfred Brust berichtete, dass Innenw?nde einfielen und Holzdecken durchbrachen. Ein Teil einer Au?enwand fiel auf das Dach des angrenzenden Billardzentrums, das dabei schwer besch?digt wurde.

Trotz des Einsatzes von schwerem Atemschutz konnten die Wehrm?nner nur bis zum zweiten Stock des Hauses vordringen, berichtet ein Augenzeuge. Weiter habe er beobachtet, dass wegen Einsturzgefahr sogar zeitweise die Wehrm?nner von der Einsatzstelle zur?ckgezogen werden mussten.

Besonders tragisch: Eine Bewohnerin des Dachgeschosses - die Polizei spricht von einer 48-J?hrigen, nach anderen Quellen sei sie ?lter - wird vermisst. Noch am Freitagvormittag suchten Hunde der Rettungshundestaffel W?rzburg in den Tr?mmern nach ihr. Es w?re f?r Personen h?chst lebensgef?hrlich gewesen, das Geb?ude zu betreten. Nach Information der Polizei wurde auch mit schwerem Ger?t begonnen, das Haus nach und nach abzutragen.

Sechs Wohnungen befanden sich in dem Geb?ude. Von den zw?lf hier wohnhaft gemeldeten Personen konnten sich die meisten selbst in Sicherheit bringen. Laut Polizei sind f?nf - darunter zwei Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren - in Krankenh?usern in W?rzburg und N?rnberg in Behandlung. Auch die dreik?pfige Familie des Betreibers des Billard-Salons wurde verletzt und wird in einem Krankenhaus ?rztlich versorgt.

Die Einsatzkr?fte meldeten laut Polizeibericht, dass Fensterrahmen etwa 50 Meter weit vom Geb?ude entfernt liegen. Manfred Brust erg?nzt, dass gegen 24 Uhr das Feuer ganz unter Kontrolle war. Die Nachl?scharbeiten dauerten die ganze Nacht bis 9 Uhr an.

Die Bahn sperrte bereits gegen 18:43 Uhr die Bahnlinie Schweinfurt-Gem?nden komplett. Sie dient ausschlie?lich dem G?tertransport. Der Strom in der Oberleitung wurde abgeschaltet. Die Polizei hatte den gesamten Brandort abgesperrt. F?r die weiteren Ermittlungen der Kripo W?rzburg wurde auch ein Sachverst?ndiger des Bayerischen Landeskriminalamts angefordert.

Zur Bew?ltigung der Lage waren zehn Feuerwehren aus dem ganzen Werntal und aus Karlstadt mit rund 186 Kr?ften im Einsatz; das Rote Kreuz war mit der Schnelleinsatzgruppe und 40 Helfern sowie drei Not?rzten vor Ort.

Viele schaulustige Arnsteiner hatten sich auf den Weg gemacht, um Zeugen der Brandkatastrophe zu werden.

Donnerstag, 31.10.2002, 00:00