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180 Helfer bei naechtlicher Suchaktion im Wald bei Bruckberg

Kinder verschwunden
F?nf- und Sechsj?hrige verloren im Dunkeln die Orientierung

BRUCKBERG (mb) - Drei Kinder aus Bruckberg, die sich gegen 19 Uhr zu einer Wanderung in den Wald aufmachten, haben am Montagabend eine Gro?fahndung ausgel?st. Rund 180 Helfer von Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz und Technischem Hilfs-werk sowie Dutzende von besorgten Angeh?rigen und Nachbarn beteiligten sich an der Suche. Nachdem sich trotz des Einsatzes von 19 Hunden und zwei Hubschraubern stundenlang keine Spur ergeben hatte, entdeckten die Helfer kurz nach l Uhr die f?nf und sechs Jahre alten Kinder. Sie waren, gegen die K?lte zusammengekuschelt, vor Ersch?pfung an einem Baumstamm eingeschlafen.

Die drei hatten am ersten sch?nen Tag seit langem bis zum fr?hen Abend auf dem Platz vor der Bruckberger Schule gespielt. Mit dabei war auch ein Nachbarskind, dessen Eltern unmittelbar an dem Platz wohnen. Als dieses Kind nach Hause gerufen wurde, beschlossen das ?brig gebliebene Trio, eine Wanderung zu unternehmen. Als Ziel wurde ein Waldst?ck ausgeguckt, das unmittelbar gegen?ber der am Ortsrand von Bruckberg gelegenen Schule beginnt.
Ihr Verschwinden fiel erst gegen 19.30 Uhr auf. Auf dem Platz vor der Schule lagen noch die B?lle, mit denen die Kinder gespielt hatten, aber von den zwei Jungen, f?nf und sechs Jahre alt, und dem sechsj?hrigen M?dchen fehlte jede Spur. Zwei Stunden suchten Eltern und Nachbarn die Umgebung ab, dann alarmierte eine Anwohnerin die Polizeiinspektion Heilsbronn. Eine sofort herbeigeeilte Streife erkannte den Ernst der Lage und l?ste Gro?alarm aus.
F?r zus?tzliche Aufregung sorgten die Beobachtungen mehrerer Zeugen, denen ab dem Sonntagabend mehrfach ein bislang im Ort unbekannter Lieferwagen aufgefallen war. Dieser Lieferwagen, dessen hintere Seiten-und R?ckscheiben Vorh?nge verdeckten, war gegen 19 Uhr - also genau zum Zeitpunkt des Verschwindens der Kinder - zuletzt gesehen worden. ?Wir mussten auch mit der M?glichkeit eines Gewaltverbrechens rechnen", sagte gestern der Chef der Polizeiinspekion Heilsbronn, Karl-Heinz Hertlein, der die Einsatzleitung ?bernahm.

W?hrend die Suchaktion anlief, wurden gleichzeitig Hinweise auf das angebliche Kennzeichen und den Typ des Wagens ?berpr?ft, sein letzter Parkplatz als Schauplatz eines m?glichen Verbrechens zur Spurensicherung abgegrenzt. Unterdessen r?ckten die Feuerwehren aus Bruck-berg, Dietenhofen und Ves-tenberg an, die sp?ter noch von den Wehren aus Kleinhas-lach, Gro?haslach und K?l-bingen auf insgesamt 120 Mann verst?rkt wurden. <br>Dazu eilten M?nner des Technischen Hilfswerks aus Ans-bach und Feuchtwangen und vom Bundesgrenzschutz zum s?dlichen Bruckberger Ortsrand, wo inzwischen auch die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes und Hundef?hrer der Polizeidirektion eingetroffen waren.

Doch weder die insgesamt 19 Hundef?hrer noch zwei Hubschrauber-Besatzungen, die mit W?rmebildkameras in der Dunkelheit Menschen aufsp?ren k?nnen, fanden einen Hinweis auf die Kinder. L?ngst waren die Temperaturen in der mondlosen Nacht auf rund drei Grad gefallen, Mitternacht war vorbei. In einem letzten Versuch entschlossen sich die Helfer, mit einer Menschenkette das dem Ort am n?chsten liegende Waldst?ck zu durchk?mmen. Meter um Meter, Strauch um Strauch ging es im Schein von Handlampen voran, bis gegen 1.10 Uhr ein erl?sender Ruf durchs unwegsame Gel?nde hallte. Die Kinder lagen schlafend und zusammengekuschelt an einem Baumstamm. ?Uns fiel allen ein Stein vom Herzen", sagte gestern Kreisbrandinspektor Gerhard Schneider. Die Sorgen, ob die Kinder in der kalten Nacht rechtzeitig gefunden werden, sei sehr gro? gewesen. ?Es war stockfinster und der Wald extrem schwer zu begehen." Dass die Kinder dennoch so rechtzeitig entdeckt wurden, dass sie mit nur leichten Unterk?hlungen ihren Eltern ?bergeben werden konnten, f?hrt Schneider ebenso wie der Leiter der BRK-Ret-tungshundestaffel, Armin Dlugosch, auf den spontanen Einsatz so vieler Freiwilliger zur?ck. ?Alle zogen an einem Strang", betonte Dlugosch.

W?hrend die Kinder gestern - gut be aufsichtigt - den Tag zuhause verbrachten, ging die Suche nach dem Lieferwagen bisher ohne Ergebnis weiter. (Siehe auch unten stehenden Arti kel).


Quelle: FLZ Nr.106 8.Mai 2002

Mittwoch, 08.05.2002, 00:00